Diese Hochleistungsfolien werden insbesondere in musealen Umgebungen eingesetzt, in denen eine präzise Steuerung des Lichteinfalls zwingend erforderlich ist. Ein aktuelles Beispiel ist die Otto‑Dix‑Ausstellung in Dresden, bei der die Folien dazu beitragen, die empfindlichen Kunstwerke zuverlässig vor schädlicher Strahlung zu schützen.
Die Folien ermöglichen die Reduzierung des Lichteinfalls auf die von Restauratoren geforderten ca. 100 Lux und sichern damit die langfristige Erhaltung lichtsensibler Exponate. Mit einem UV‑Schutz von 98 % sowie einer Wärmereduzierung von bis zu 80 % erfüllen sie die hohen konservatorischen Anforderungen moderner Museumsbetriebe.
Aufgrund der extremen Lichtabsorption ist eine umfassende fachliche Beratung zwingend notwendig. Eine fehlerhafte Auswahl oder Montage kann zu kritischen Wärmespannungen im Glas führen – die Gefahr eines Glasbruchs ist in solchen Fällen deutlich erhöht.
Neben Museen kommen diese Folien auch in Bereichen mit störendem oder sicherheitsrelevantem Lichteinfall zum Einsatz, etwa an Computerarbeitsplätzen, Edelstahlschweißarbeitsplätzen, in Sporthallen oder an Automaten.