Sicherheitsfolien gehören heute zu den wichtigsten nachrüstbaren Schutzmaßnahmen für verglaste Bereiche in öffentlichen Gebäuden, Unternehmen und kritischen Infrastrukturen. Üblicherweise kommen Folien zum Einsatz, die die Anforderungen der DIN EN 356 bis maximal P2A erfüllen – ein Standard, der für viele Anwendungen ausreichend erscheint, jedoch bei erhöhten Sicherheitsanforderungen schnell an seine Grenzen stößt.
Warum P2A nicht mehr ausreicht
Die Schutzklasse P2A beschreibt eine Widerstandsfähigkeit gegenüber einem Falltest mit einer Stahlkugel aus 3 m Höhe. Diese Prüfung simuliert typische mechanische Einwirkungen, etwa Vandalismus oder einfache Einbruchsversuche. Für sensible Bereiche – Schulen, Behörden, öffentliche Einrichtungen, KRITIS‑Objekte – ist dieser Schutz jedoch oft nicht ausreichend.
Unsere Weiterentwicklung: Sicherheitsfolie nach DIN EN 356 P4A
Durch eine gezielte technische Weiterentwicklung unserer Sicherheitsfolie haben wir die Schutzklasse P4A erreicht – eine Widerstandskategorie, die üblicherweise nur durch spezielle Verbundsicherheitsgläser erzielt wird.
Die Prüfung nach DIN EN 356 P4A ist deutlich anspruchsvoller:
Eine 4,11 kg schwere Stahlkugel wird
aus 9,00 m Höhe
dreimal nacheinander
nahezu auf dieselbe Auftreffposition
auf die Prüfscheibe fallen gelassen.
Die Verglasung – inklusive Folienverbund – darf dabei nicht durchschlagen werden. Auch der dritte Schlag muss abgefangen werden, ohne dass die Kugel die Scheibe durchdringt.
Was bedeutet das für die Praxis?
Eine Folie, die P4A erfüllt, bietet ein Sicherheitsniveau, das weit über das hinausgeht, was im Markt üblich ist. Sie erhöht die Widerstandsfähigkeit von Bestandsverglasungen erheblich und ermöglicht Schutzkonzepte, die bisher nur mit kostenintensivem Glaswechseln erreichbar waren.
Vorteile für Verantwortliche:
Erhebliche Steigerung der Einbruchhemmung
Verzögerung von Angriffen und Vandalismus
Schutz vor mechanischen Einwirkungen
Kosteneffiziente Nachrüstung ohne Glaswechsel
